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Photographien und Zitate

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Konzil

Col. Hesse

Col. Hesse

Das Zweite Vatikanum ist durch Papst Johannes XXIII. ein­berufen worden mit der Absicht, nichts zu definieren, nichts zu verbieten und nichts zu ver­urteilen – da gehe ich lieber ins Kino.
Papst und Kirche heute
Ich gehöre zu den wenigen Priestern, die das II. Vatikanum Wort für Wort studiert und mehrfach gelesen haben. Und ich gestehe euch offen und ehrlich ein: Das ist so ein ent­setz­liches Gelaber und Gewäsch, daß man wie von Baldrian­tropfen ein­gelullt wird und nach etwa einer Stunde Lesen nicht mehr weiß, was man liest.
Die Zerstörung der Kirche von innen und außen
Beim Konzil von Trient konnten sie noch Latein. Das kann man vom Zweiten Vatikanum nicht behaupten, das ist ein fürch­ter­liches Latein. Da ist jeder Asterix besser übersetzt.
Die neuen Sakramentsriten
Ich habe Mein Kampf gelesen, ich habe auch den Koran und das Zweite Vatikanum gelesen. Allen drei Büchern ist das gemeinsam: Eine tiefe Wahrheit, dann völliger Blödsinn, dann eine tiefe Un­wahr­heit, dann wieder völliger Blödsinn und dann wieder eine tiefe Wahrheit – richtig sprung­haft. Ich wage daher zu vermuten, daß sowohl der Koran, als auch Mein Kampf, als auch das Zweite Vatikanum denselben Autor haben.
„Ecclesia dei“ neu betrachtet
Das häufigste Wort im Konzil ist das Wort „aber“.
Ist Ökumene ein Irrsinn?
Auch Erzbischof Lefebvre hat die Liturgie­konsti­tution unter­schrieben. Er hat sich als frommer, treuer, gehorsamer Bischof nicht vor­stellen können, daß der Papst ein Dekret unter­schreibt, das gegen die Tradition der Kirche ist. Der einzige, der das von Anfang an über­rissen hat, war der gute alte Bischof de Castro Mayer, der sich prin­zi­piell geweigert hat, irgendein Konzils­dokument zu unter­schreiben – Gott segne ihn! Castro Mayer ist sicher­lich das doktri­när beste Beispiel für katho­lischen Glauben in diesem Jahr­hundert nach Pius X. Castro Mayer hat im ganzen Konzil nichts unter­schrieben. Heute, nachdem ich es studiert habe, würde ich auch kein einziges Dekret vom Zweiten Vatikanum unter­schreiben.
Was ist schlecht an der Neuen Messe?
Modellbahn

Modellbahn

Ein Konzil, das ein­berufen worden ist, um nichts zu ver­urteilen und nichts zu definieren, und von dem kein einziges Dekret im 19. Jahr­hundert die bischöf­liche Er­laubnis zur Ver­öffent­lichung gekriegt hätte, sondern die meisten Dokumente davon auf der Liste der ver­botenen Bücher gelandet wären, sowas ist kein Konzil! Das ist Pistoia No. 2, die zweite Räuber­synode. Nix anderes. Und sie wird in der Zukunft, wenn wir wieder einen Katho­liken als Papst haben, verurteilt werden, gestrichen werden, und dann sind wir den ganzen Schmarrn wieder los und müssen hier nicht mehr den Abend damit ver­bringen, statt kegeln zu gehen. — — Also ich gehe ja nicht kegeln, ich gehe in den Modell­bahn­club!
Papst und Kirche heute
Die Petrus­brüder und die vom Institut Christ­könig haben auf der Kanzel den Gläubigen zu sagen, daß sie nichts gegen den Neuen Ritus haben und daß sie nichts gegen das II. Vatikanum haben. Das ist genau das, was zwei­tausend Jahre davor das Weih­rauch­streuen für den Kaiser war.
Pseudotraditionalismus
Rom geht es in Wirk­lich­keit nur darum, daß wie im alten Rom auf den Kaiser der Weih­rauch, auf die Neue Messe und das groß­artige Zweite Vatikanum der Eid abgelegt wird – danach darf man alles.
„Ecclesia dei“ neu betrachtet

Neue Messe

Gründonnerstag nachmittag

Gründonnerstag nachmittag

Schon 1930 wurde im „Bund Neuland“ in Wien die Messe zum Volk in Mutter­sprache gelesen. Der Kardinal Innitzer hat das gegen­über dem Vatikan völlig ver­harm­lost. Da wurde Shake­hands gemacht, der Volks­altar benützt, in Mutter­sprache gelesen. Das Konzil von Trient hat gesagt, die Konzils­väter hielten es nicht für an­gemessen, die Mutter­sprache zu ver­wenden. Das Konzil von Trient war damals aber offenbar schon lange vorbei.
Der eigentliche Beginn des Novus Ordo Missae
Bet-Sing-Messe? – Ich weiß, daß ich hier auf sehr viel Wider­stand stoße, aber ich habe das Recht, eine Meinung zu ver­treten: Ich bin dagegen.
Der eigentliche Beginn des Novus Ordo Missae
Kardinal Bea und Kardinal Lecaro haben mit ihrem Lob jene litur­gischen Experten gefördert, die dann mit Bugnini unter Paul VI. den Novus Ordo ge­schrieben haben, unter Zuhilfe­nahme von sechs pro­testan­tischen Pastoren – die haben dabei wahr­schein­lich eher gebremst.
Der eigentliche Beginn des Novus Ordo Missae
Ich war auch einmal so blöd und habe den Neuen Ritus gefeiert. Aber ich habe es nicht besser gewußt. Und ich habe es dann bereut. Und ich habe mich geniert, daß ich nicht besser studiert hatte, daß ich meine Theo­logie nicht genug gekonnt habe, nicht genug gewußt habe, um zu sehen, daß der Neue Ritus ein Ver­brechen ist.
Papst und Kirche heute
Mit Erzbischof Sabattani und Kardinal Marella

Mit Erzbischof Sabattani
und Kardinal Marella

Drei Kardinäle wollten mich haben, fünf haben es ange­deutet. Ich hätte in Rom eine herr­liche Karriere machen können, da wäre ich jetzt Mon­signore, irgend­wann wäre ich dann Weih­bischof, dann wird man Erz­bischof. Und wenn man es ge­schickt anstellt, dann kriegt man noch den roten Hut und wird Kardinal. Und dazu hätte ich nur am Sonntag in einer kleinen Pfarre in Rom auf italie­nisch die Neue Messe lesen müssen. Ich hätte nicht einmal die Hand­kommunion geben müssen. In Rom ist das nicht so streng, da hätte ich sagen können: „Nein, das wider­strebt mir. Ich kann mich nicht selbst ver­wirk­lichen, wenn ich die Hand­kommunion gebe.“
Was ist schlecht an der Neuen Messe?
Die Konzils­kirche hat ihre eigene Gestapo. Die haben immer irgend jemanden, der sagt: „Habt ihr schon gehört, der Pfarrer von dort-und-dort hat am Sonntag jemanden eine Alte Messe lesen lassen!“ – Oooh, oh, ein größeres Ver­brechen gibt es ja nicht: Wenn man nackte Mädchen um einen Altar tanzen läßt, dann ist es ein litur­gisches Experi­ment, wenn die Alte Messe gelesen wird, dann ist es ein Ver­brechen.
Die Grundhäresie des Liberalismus
Die Natur des Menschen braucht die Sakral­sprache, erstens des Geheim­nisses wegen, zweitens der Un­ver­änder­lich­keit wegen, drittens der Hin­wendung zu Gott wegen, mit dem ich doch nicht spreche, wie ich mit einem Voll­idioten rede, der mir gerade die Park­lücke weg­geschnappt hat.
Brennende Fragen zur Liturgie
Früher ist der Pro­testant nach Wien auf Urlaub gefahren und platzt im Stephans­dom „aus Versehen“ am Sonntag um zehn Uhr in das Ponti­fikal-Hochamt des Kardinals hinein, bleibt stehen, schaut sich das an, hört sich das an, ist ins Tiefste hinein er­schüttert, kniet nieder und sagt: Das ist die wahre Religion, da ist Gott.“ — Wenn er heute um zehn Uhr in den Stephans­dom hineinkommt, kriegt er Gastritis.
Papst und Kirche heute

Modernismus/Liberalismus

Auf der Jagd

Auf der Jagd

Zum Richter­amt des Papstes gehört es, sich darum zu kümmern, daß die­jenigen, die die Wölfe sind, die Häretiker, der Hans Küng zum Beispiel, das bekommen, was einem Wolf gebührt: „PENG!“ — — symbo­lisch ge­sprochen natür­lich.
„Ecclesia dei“ neu betrachtet
Wenn ihr euch die typischen heutigen Häretiker anschaut, z.B. den Hans Küng oder Drewer­mann, dann habt ihr zunächst einmal das Beispiel eines vom Hochmut zer­fressenen Menschen vor euch, der schlicht und einfach recht haben will. Der weiß halt einfach alles besser. Das ist Ehrgeiz, Ehrsucht und Geld­gier.
Sackgasse Reformation 1999
Durch das Nach­sinnen und Studium der Gläubigen komme ich höchstens dahinter, daß das sechste Gebot wider­lich ist und man es abschafft – darauf wollen sie übrigens hinaus, die Herren.
Papst und Kirche heute
Das ist rekord­ver­dächtig, das sind zwei­einhalb DIN-A5-Seiten mit drei Häresien. Das hat der Luther nicht fertig­gebracht – der war ja auch Amateur. Das sind ja die Profis: Kaiphas und Annas.
„Ecclesia dei“ neu betrachtet
Selbstbau

Selbstbau

Dieselben Leute, die die Erbsünde leugnen, leugnen auch die Un­befleckte Empfäng­nis, was bedeutet, daß sie eigent­lich in Sachen Logik sehr im Hinter­treffen sind.
Sackgasse Reformation 1999
Die klassi­sche Eigen­schaft der Libera­listen ist, spieß­bürger­lich, bieder, mies, klein­kariert zu sagen: „Bloß nicht in die Extreme gehen!“
Die Grundhäresie des Liberalismus
Die Anti-Extre­misten, die Grünen, sind an aller­erster Front dabei, wenn es darum geht, die legitimen Ver­gnügungen zu verbieten: Rauchen gehört verboten, Schießen gehört verboten – alles gehört verboten, was schön und richtig ist.
Die Grundhäresie des Liberalismus
Das Beicht­geheim­nis wird immer öfter, immer mehr, in immer mehr Gruppen auf dieser Welt gebrochen zum Zweck der Informa­tion der Oberen. Das sind Methoden, die ich in einer atheisti­schen Sowjet­union ver­stehen kann, aber nicht in der katho­li­schen Kirche.
Die Grenzen der päpstlichen Autorität

Ökumenismus

Arbeitsecke

Arbeitsecke

Das haben die Mohamme­daner am 11. Septem­ber wieder groß­artig beweisen, wie sehr sie mit uns zu einem Gott beten.
Ist die römische Kurie am Ende?
Gott liebt jeden einzel­nen Menschen, Gott liebt den Tuareg in der Wüste, der nie etwas vom Christen­tum gehört hat und ein Mohamme­daner ist. Gott haßt den Islam, weil er die Lüge, den Irrtum, haßt.
Wunder, Erscheinungen, Botschaften
In dem nicht gerade kurzen Dokument Unitatis redinte­gratio über die anderen Reli­gionen kommt das Wort „Bekehrung“ nicht vor.
Ist Ökumene ein Irrsinn?
Ökumene heißt nicht, ständig mit anderen zu schwätzen. Wißt ihr, wie das ganze Schla­massel passiert ist? Die Eva hat mit dem Teufel Dialog geführt: Prost Mahl­zeit.
Papst und Kirche heute
Buffalo, N.Y., 2000

Buffalo, N.Y., 2000

Der Teufel lügt uns nur dann an, wenn er wirk­lich muß. Einer der größten Tricks des Teufels ist, solange es geht die Wahr­heit zu sagen, damit man ihm Ver­trauen schenkt. Das machen wir doch seit fünf­tausend Jahren in der so­ge­nannten zivili­sierten Kriegs­führung auch. In der Stra­tegie soll man sich bemühen, den Feind so zu täuschen, daß er es nicht merkt. Man sagt dem Feind lauter wahre Dinge, aber nicht die ganze Wahr­heit. Dann täuscht sich der Feind fürch­ter­lich und fällt in die Falle.
Ist Ökumene ein Irrsinn?
Es ist nicht un­mög­lich, daß plötz­lich ein Papst einen Geistes­blitz hat, mich zum Kardinal ernennt und sein Nach­folger werde dann ich. Un­mög­lich ist es nicht, die Wahr­schein­lich­keit ist hier nicht aus­ge­drückt, aber un­mög­lich ist es nicht. Es ist auch nicht un­mög­lich, daß jeder Mensch gerettet wird, aber die Wahr­schein­lich­keit hat einen ziem­lichen Tätscher erhalten allein durch die Tatsache, daß Christus über Judas Iskariot gesagt hat, es wäre besser für ihn, wenn er nicht geboren worden wäre.
„Ecclesia dei“ neu betrachtet

Vatikan

Priesterweihe am 21.11.81

Priesterweihe am 21.11.81

Es gibt einen Menschen, den Kardinal Stickler ständig belügt – den sieht er beim Rasieren.
Was ist schlecht an der Neuen Messe?
Ich war fünf­zehn Jahre im Vatikan, und davon zwei Jahre direkt im Vatikan beschäftigt: Der Papst ist nicht nur von Frei­maurern umgeben, sondern von einer ganzen Menge Rind­viechern. Die Frei­maurer sind dort in der Minder­heit, die Logen nehmen doch nicht jeden Idioten auf, der Vatikan schon.
Ich will katholisch bleiben!
Eine Insti­tu­tion, die zwei­tausend Jahre lang so einen Haufen von Idioten und Banditen überlebt hat, kann nur gött­liche Stif­tung sein.
Die Fehlbarkeit der Päpste
Die Verbreitung der Irr­tümer Rußlands erleben wir ja: Die Irr­tümer Rußlands sitzen im dritten Stock des aposto­lischen Palastes.
Wunder, Botschaften und Erscheinungen
Ostersonntag

Ostersonntag

Bis zum Jahr 1870 war der Kirchen­staat ein voll­kommen souveräner welt­licher Staat mit einer Gerichts­bar­keit über Leben und Tod. Selbst unter Pius IX. wurden noch Todes­urteile im Vatikan voll­streckt. Es ist eine beklagens­werte Tat­sache, daß das heute nicht mehr vor­handen ist, ich wüßte da viele Kan­di­daten.
Ist die römische Kurie am Ende?
Über den lieder­lichen Lebens­wandel der Re­nais­sance-Päpste Ale­xan­der VI. und Leo X. kann man in vielen Büchern lesen. Man kann dort viel Schmutzi­ges lesen, und es stimmt fast alles.
Die Fehlbarkeit der Päpste
Es gibt in der ganzen Kirchen­geschichte keinen einzigen Fall, wo es eine Rück­kehr der Schis­matiker gab und nachher der Papst gesagt hätte: „Die Bischöfe, die ihr in­zwischen geweiht habt, die erkenne ich nicht an.“ Die wurden jedes­mal sang- und klang­los übernommen. Denn das Risiko, daß die Schis­matiker einen Un­würdigen zum Bischof machen, ist ganz genau so groß wie in der römischen Kirche.
„Ecclesia dei“ neu betrachtet

Kirche

Col. Hesse bags his Colt

Col. Hesse bags his Colt

Gegen­über der Lehre der Kirche gibt es zunächst nur, genau wie beim ameri­kani­schen Militär, ein gedanken­loses „Yes, Sir!“
Die Grundhäresie des Liberalismus
„Sicht­bar­keit der Kirche“ heißt nicht, daß man einen Katho­liken daran erkennt, daß er wie viele Phari­säer am Ascher­mitt­woch mit einem Kreuz auf der extra fettig ge­lassenen Stirn heraus­kommt.
Papst und Kirche heute
Viele so­ge­nannte zivili­sierte Länder wären heute glück­lich, wenn sie die Gesetz­gebung der Inqui­sition hätten, der­zu­folge zum Beispiel niemand ohne Beweise angeklagt werden konnte. Das war neu in der Mensch­heits­geschi­chte. Vorher war es so: Wer das Hoheits­recht hatte, ob König, Kaiser oder der örtliche Graf, konnte nach Belieben jeden verhaften lassen. Wenn das kein prakti­zie­render Katholik mit Beicht­vater war, hat das meistens drama­tische Folgen gehabt.
Die Zerstörung der Kirche von innen und außen
In den letzten vier Jahr­hunder­ten haben es die Gläubigen mit den Priestern nicht leicht gehabt. Die Gläubigen haben es manchmal verflixt schwer gehabt mit den von ihnen so genannten „Pfaffen“, die sich in jeden Aspekt ihres Lebens ein­mischten.
Modernismus

Päpstliche Unfehlbarkeit

Wohnung in Rom

Wohnung in Rom

Bis 1958 konnten wir uns leisten, in gemüt­licher Faul­heit zu leben und zu sagen: „Ja, wenn es der Heilige Vater sagt, dann wird es schon stimmen.“
Papalismus
Päpst­liche Unfehl­bar­keit heißt ja nicht, wenn der ein Leber­knödel­rezept schreibt, daß das dann un­fehl­bar ist.
Was Sie schon immer fragen wollten
Pius XI. war einer jener Päpste, bei dem man es zu Leb­zeiten nicht wagen durfte, irgend­eine Stimme zu erheben. Selbst die Kardinäle durften ihn während einer Audienz nicht ansprechen. Das erinnert mich an Ludwig XIV.: L'église c'est moi!
Die Fehlbarkeit der Päpste
Wasser­stoff­peroxid geht bei Kontakt mit organi­scher Sub­stanz sofort lichter­loh in Flammen auf. Das kann der Papst nicht ändern. Er kann nicht ein Dekret ver­öffent­lichen, in dem drinsteht: Die Priester trinken statt Wasser nur noch Wasser­stoff­peroxid. Das würde zu einer ver­nünf­tigen Reini­gung im Klerus führen, aber er kann das nicht machen.
Die Grenzen der päpstlichen Autorität

Sedisvakanz

„Der jetzige Papst (Johannes Paul II.) redet dauernd Blöd­sinn. Ununter­brochen redet er Blöd­sinn! Aber ich kann ihm nirgend­wo nach­weisen, daß er ein Häretiker ist.“
Papst und Kirche heute
Lungotevere

Lungotevere

Ist das so un­glaub­lich schwierig zu ver­stehen, daß Johannes Paulus II. niemals in seinem Leben Katholik war und trotz­dem Papst ist?
Ich will katholisch bleiben!
Ratzinger muß niemanden beweisen, daß er Papst ist. Das hat die BILD-Zeitung offiziell fest­gestellt, und damit ist es eine nicht mehr zu leug­nende Tat­sache: „Wir sind Papst“ stand in der BILD-Zeitung auf der Titel­seite, also sind wir Papst.
Die Grenzen der päpstlichen Autorität
Ich bin vom Titel her ein Hoch­würden. Wenn mir irgend­wo der Zorn durch­geht und ich gebe irgend­wem eine Watschen, dann bin ich auch nicht sehr würdig dabei. Trotzdem verliere ich den Titel Hoch­würden nicht.
Ich will katholisch bleiben!
Wenn ich in einem Regierungs­mini­sterium sitze und unser lieber guter Freund Schröder sagt mir, ich muß meine Frau um­bringen, dann werde ich ihm sagen: Schade, ich würde das ja gerne, aber der liebe Gott hat etwas dagegen. Des­wegen sage ich aber nicht, er ist nicht Bundes­kanzler.
„Ecclesia dei“ neu betrachtet

Gnadenleben

In meiner Kapelle

In meiner Kapelle

Ich kann euch ver­sichern, daß ich selber am eigenen Leib immer wieder erfahre, wie un­ange­nehm im mensch­lichen Sinne, wie un­bequem das Befolgen der Zehn Gebote und die sakra­men­tale Praxis sind. Und genau dieses Unbequeme – wo man in den so­genann­ten zivili­sierten Ländern schrei­ben muß: „Mit einem Wort: Kein Sex“ – ist es, was die Leute in die Hände dieser Geheim­gesell­schaften treibt.
Dr. Hesse beantwortet aktuelle Fragen
Der Teufel versucht dem Menschen klar­zu­machen, daß es bei ihm mehr gibt als bei Gott. Das geschieht natür­lich durch das, was den Menschen reizt: Geld, Macht, Wissen, Lange­weile­ver­treibung, Sex und ähnliche lustige Dinge, die alle sehr unter­haltsam sind.
Dr. Hesse beantwortet aktuelle Fragen
Als der heilige Gregor der Große gesagt hat: „Die Frau ist die Pforte des Himmels, durch die der Mann in die Hölle fährt“, hat er damit keinen Ausspruch getan, um sämt­liche Frauen der Welt­geschich­te zu be­leidigen, sondern nur die Sünde gegen das sechste Gebot als das präsentiert, was sie ist: Mit Abstand nicht die schlimm­ste Sünde, und genau des­wegen die gefähr­lich­ste. Es ist eine Droge ohne Kater.
Dr. Hesse beantwortet aktuelle Fragen
Kann mir hier einer sagen, er habe sich gestern den ganzen Tag an alles, was im 13. Kapitel des 1. Korinther­briefes steht, gehalten? – Ich weiß, daß jetzt kein Stein kommt, schon gar nicht von mir.
Die Grenzen der päpstlichen Autorität
Gründonnerstag abend

Gründonnerstag abend

Wenn ein Mann eine Frau liebt, dann sagt er auch „Du“. Was willst du, was interessiert dich, was kann ich für dich tun? Nicht: Ich will das und ich möchte das. Das ist nicht Liebe. Liebe ist das Du vor dem Ich. — — Da schaut sich jetzt so mancher an, gell?
Die Heilige Messe als Opfer
Im Zweifels­fall nehmen die Leute immer das Schlech­teste von einem Menschen an, das ist interessanter, unter­halt­samer und leichter.
Wunder, Erscheinungen, Botschaften
Man kann nicht behaupten: „Ich glaube an Gott“ und dann am Sonntag zur Zeit der Heiligen Messe etwas „wichtigeres“ vorhaben.
Niemand kann zwei Herren dienen
Die Arbeit ist nicht die ur­sprüng­liche Be­stimmung des Menschen. Die ur­sprüng­liche Bestimmung des Menschen ist „Halle­luja“ rufen, die Ehre Gottes. Der liebe Gott hat uns alle ge­schaffen, nicht damit-wir-in-den-Himmel-kommen-wenn-wir-schön-brav-sind, sondern damit wir Ihm Ehre erweisen.
Visionen, Wunder und Geheimgesellschaften
Weihnachten

Weihnachten

Jede noch so kleine Dis­krepanz zwischen dem, was wir können, gekonnt hätten, und dem, was wir getan haben, muß minde­stens im Fege­feuer weggebrannt werden, damit das Aufgehen in Gott perfekt wird.
Die Heilige Messe als Opfer
Die meisten, die ich kenne, die der Betrach­tung anhängen, betrachten in erster Linie sich selbst.
Modernismus
Man macht sehr oft den Fehler zu glauben, daß etwas, was man sofort ver­standen hat, richtig und tief war. – Nein! Normaler­weise war das, was man sofort versteht, entweder nicht sehr tief oder man hat es ohnehin miß­verstanden.
Die Verklärung Christi
Es gibt un­zählige Heilige, die haben, außer daß sie ständig Buße geübt haben und, wie es im Brevier steht, „von ehr­lichen Eltern geboren“ sind, und wenn man nicht einmal das sagen kann, dann sind sie plötz­lich „von einem ehr­lichen Ort geboren worden“ – wie immer das zu inter­pretieren wäre – die haben schon aus lauter Opfer­bereit­schaft mitt­wochs, frei­tags und sams­tags die Mutter­milch ver­weigert, dann haben sie den Rest des Lebens so gut wie nichts gegessen, natürlich niemals Wein getrunken, und wenn man davon absieht... — — haben sie nicht unbedingt so viel geleistet.
Predigt zum Fest des hl. Pius X.

Wunder und Erscheinungen

Der Herr Prälat auf der Jagd

Der Herr Prälat auf der Jagd

Ich schieße gerne mit Schwarz­pulver, das ist auch gefähr­lich. Nur ist es nicht halb so gefähr­lich, wie sich mit Er­schei­nungen und Wundern zu beschäf­tigen. Denn wenn ich mit Schwarz­pulver einen Fehler mache, dann habe ich den ersten und letzten Fehler gemacht und meinen Körper getötet. Das Hobby der Er­schei­nungen und Wunder kann aber die Seele töten.
Wunder, Botschaften und Erscheinungen
Vassula Ryden, die tugend­blonde Prophetin Christi, liebt Med­jugor­je und Gara­bandal. Wollen wir Gara­bandal und die Vassula also zusammen mit Med­jugor­je wider­legen.
Dr. Hesse beantwortet aktuelle Fragen
Für welche Gnaden fährt man denn nach Med­jugor­je? Für größere Gnaden als die, die der Pater im Beicht­stuhl spenden kann? Für größere Gnaden als die, die ich am Sonntag spenden werde, wenn ich die Kommunion austeile? Weshalb fährt man denn dorthin? – Na weil einem fad ist!
Wunder, Erscheinungen, Botschaften
Wenn die „Gottes­mutter“ irgendwo erscheint und sagt: „Seid brav, geht beichten, betet den Rosen­kranz“, dann sage ich, das sagt der Heilige Vater auch – sogar der. Dafür brauche ich keine Marien­erscheinung.
Wunder, Botschaften und Erscheinungen
Einer „Gottesmutter“, die das Ave Maria betet, spucke ich ins Gesicht.
Dr. Hesse beantwortet aktuelle Fragen
Wir haben doch alleine in der Tradition schon 20000 Visio­theken – Visions­schachteln, die mich anrufen: „Dr. Hesse, mir ist die Gottes­mutter er­schienen!!“ – Ich danke verbind­lichst. Wenn mir nachts die „Gottes­mutter“ erscheint, sage ich ihr: „Schleich' dich, ich möchte schlafen!“
„Ecclesia dei“ neu betrachtet
Schon vor zwanzig Jahren gab es in manchen katho­li­schen Haus­halten ein Buch über die Kirchen­väter und zehn Bücher über Pater Pio, zu einem Zeit­punkt, wo noch keine Selig­sprechung vor­handen war. Da muß ich mich fragen: Wollt ihr eigent­lich in der katho­lischen Kirche eure Seelen retten oder wollt ihr unter­halten werden?
Wunder, Botschaften und Erscheinungen

Dr. Hesse

Handauflegung während der Priesterweihe

Handauflegung während der
Priesterweihe

Ich wurde im Peters­dom zu Rom auf Lateinisch strikt – Bei­strich für Bei­strich, Strich­punkt für Strich­punkt – nach dem Neuen Ritus geweiht. Langsam, klar und deutlich hat Erz­bischof Sabattani – klipp – und – klar – jedes – einzelne – lateinische – Wort – aus dem Buch abgelesen, nachdem er mir zuvor bei der Hand­auf­legung den Kopf in die Rippen gedrückt hat, daß es gekracht hat. – Ich bin bei der Priester­weihe um zehn Zenti­meter kürzer geworden.
Was Sie schon immer fragen wollten
„Der Talar ist die kor­rek­te Uni­form für den Strei­ter der Armee Chri­sti, die­ses Klei­dungs­stück ist für mich lei­der sehr lebens­gefähr­lich geworden. Ge­schmacks­gründe zwin­gen mich dazu, in das 19. Jahr­hun­dert zurück­zu­kehren, denn wie jeder mora­lisch her­vor­ragen­de Mensch weiß, hat das 20. Jahr­hun­dert klei­dungs­mäßig nichts der Kul­tur der Mensch­heit hin­zu­gefügt – im Gegen­teil.“
Wunder, Erscheinungen, Botschaften
Im Winter werdet ihr mich sicher in all' meinem Pomp und Trara sehen, aber im Sommer müßt ihr froh sein, wenn ich nicht in einer schwarzen Bade­hose mit violetten Knöpfen daher­komme.
Die Heilige Messe als Opfer
Ich trage die Haar­tracht eines freien Mannes. Der leib­eigene Bauer war geschoren, der Sklave war geschoren. Der freie Mann hat sich niemals geschoren.
Modernismus
Das 21. Jahr­hundert beginnt um 0 Uhr, Silvester, wenn am Stephansdom in Wien die Pummerin schlägt, der Donau­walzer im ORF erklingt und der 1. Jänner 2001 beginnt... — — und ich auf meinem Balkon eine Kanone abfeure.
Kardinal Ratzingers drittes Geheimnis von Fatima
Pfannenwand

Pfannenwand

Ich hasse das elfte Gebot, ich hasse das zwölfte Gebot und ich hasse das drei­zehnte Gebot!
Papst und Kirche heute
Ich werde den Beicht­vater nicht damit auf­halten, daß ich ihm von meinen Essens­gewohn­heiten erzähle. Ich kann ihm höchstens sagen – wenn Licht im Beicht­stuhl ist, dann sieht er das sofort – daß ich zuviel esse.
Visionen, Wunder und Geheimgesellschaften
Objektiv ist Obst gut für mich. Subjektiv ist Obst nicht gut für mich, weil ich's nicht mag – außer fermen­tiert in der Flasche.
Papst und Kirche heute
Den hl. Pius X. hat es keines­wegs von der Heilig­sprechung fern­gehalten, daß er bis ein­einhalb Jahre vor seinem Tod die Pfeife und alles mögliche andere geraucht hat. Und als ihm der Arzt gesagt hat, er darf nicht mehr rauchen, hat er das nicht auf­geopfert, sondern sich am nächsten Tag bei Merry del Val beschwert: „Die lassen mir NICHTS mehr, die Ärzte, NICHTS mehr lassen sie mir!“
Modernismus
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